Monday, July 15, 2024
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BYD baut E-Autos in der Türkei / E-Auto-Sonderabschreibung bis 2028 / EnerCharge Bancrupt


1 – E-Auto-Sonderabschreibung soll bis 2028 gelten

Zu der künftigen Förderung von E-Autos in Deutschland hat Wirtschaftsminister Robert Habeck nun Particulars genannt. Die Sonderabschreibung für elektrische Dienstwagen wird demnach rückwirkend zum 1. Juli und bis Ende 2028 gelten. Das gab Habeck bei seinem Besuch in Stuttgart anlässlich der Eröffnung des Mercedes-eigenen Batterie-Entwicklungszentrums eCampus bekannt. „Ich erhoffe mir davon einen Nachfragepush aus den Unternehmen“, hat der Grünen-Politiker auf der Bühne gesagt. Abgesehen von dem Zeitraum, in dem die Sonderabschreibung geltend gemacht werden kann, gibt es aber keine weiteren Particulars zur Ausgestaltung.

2 – BYD will ab 2026 E-Autos in der Türkei bauen

BYD hat mit der türkischen Regierung eine Vereinbarung zur Errichtung einer Produktionsstätte für Elektroautos und Plug-in-Hybride unterzeichnet. Das Werk soll eine Jahreskapazität von 150.000 Fahrzeugen haben und schon in zweieinhalb Jahren in Betrieb gehen. Es ist nach der Anlage in Ungarn die zweite Fabrik mit Fokus auf Europa. Dem türkischen Industrie- und Technologieministerium zufolge haben beide Seiten das Abkommen am Montag unterzeichnet. BYD wird demnach umgerechnet rund 920 Millionen Euro in der Türkei investieren, um eine Produktionsstätte mit rund 5.000 Arbeitsplätzen zu errichten.

3 – MVV baut ehemalige US-Tankstelle zum Ladepark um

Wo früher Militärfahrzeuge betankt wurden, gibt es jetzt Strom für Elektroautos: Das Energieunternehmen MVV hat im Mannheimer Stadtquartier Franklin eine ehemalige US-Tankstelle zum Ladepark umgebaut. Die neue Anlage hört auf den Namen „MVV eLadepark Columbus“ und verfügt über sechs Excessive Energy Charger mit je zwei Ladepunkten. Diese können jeweils bis zu 300 kW bereitstellen. Auf dem Dach wurde auch eine Solaranlage mit 35 kW Peak-Leistung installiert. Vom ersten Spatenstich bis zur Eröffnung in dieser Woche vergingen eineinhalb Jahre. Derzeit kommen sechs Hypercharger von Alpitronic zum Einsatz, die jeweils zwei HPC-Ladepunkte mit je bis zu 300 kW bereitstellen können.

4 – Hyzon zieht sich aus Europa zurück

Hyzon Motors stellt seine Aktivitäten in den Niederlanden und Australien ein und konzentriert sich voll auf den nordamerikanischen Markt. Dieser Schritt erfolge wegen „der schwierigen Marktbedingungen in Europa und Australien“, wie es in einer Mitteilung von Hyzon Motors heißt. Gemeint sind damit vor allem eingestellte Subventionsprogramme für Wasserstoff-Fahrzeuge – etwa auch jene in Deutschland. Im Vergleich zu den nordamerikanischen Bemühungen, den Übergang zu Wasserstoff und die Einführung emissionsfreier Brennstoffzellentechnologie zu beschleunigen, habe die staatliche Unterstützung für Brennstoffzellenfahrzeuge in Europa und Australien nachgelassen, so Hyzon.

5 – EnerCharge meldet Insolvenz an

Der österreichische Ladeinfrastruktur-Anbieter EnerCharge ist bancrupt. Über das Vermögen von EnerCharge wurde am Landesgericht Klagenfurt ein Konkursverfahren eröffnet. Erst im Frühjahr waren die Pfalzwerke als Investor eingestiegen. Die Schulden von EnerCharge betragen rund 15,2 Millionen Euro, wie der „Alpenländische Kreditorenverband“ schreibt. Aus heutiger Sicht seien keine finanziellen Mittel vorhanden, um einen Sanierungsplan zu finanzieren. Das Unternehmen soll nun möglichst als Ganzes verkauft werden. Von der Insolvenz betroffen sind 97 Angestellte sowie rund 125 Gläubiger.

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